Arbeitsstelle für Religionspädagogik

Die Arbeitsstelle für Religionspädagogik (kurz: arp) ist eine Einrichtung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg.

Das Leitbild der arp:

Unsere Aufgaben leiten wir aus der Präambel der Kirchenordnung ab, nach der die Evangelisch- Lutherische Kirche in Oldenburg ihr Bekenntnis jeweils an Gegenwartsfragen orientiert in seiner Bedeutung auslegt, weiterbildet und bezeugt.

Wir bieten Fortbildungen, konzeptionelle Beratungen, Stärkung der eigenen Persönlichkeit und mediale Unterstützung für Studierende der Religionspädagogik, Teilnehmende an Studienseminaren, für Religionslehrkräfte aller Schularten und religionspädagogisch Tätige in den Kirchengemeinden, insbesondere der Konfirmandenzeit.

In Kooperation mit dem Landesjugendpfarramt arbeiten wir an der Verknüpfung von Konfirmandenzeit und Jugendarbeit.

Wir begleiten und unterstützen Schulseelsorger*innen.

Wir begleiten die Ausbildung von Vikarinnen und Vikaren im Bereich Religionspädagogik, wirken mit an der Erstellung von Unterrichtshilfen und Lehrmitteln für den Evangelischen Religionsunterricht und die Konfirmandenzeit.

Wir beteiligen uns aktiv an Denkprozessen bezüglich der Zukunft des Religionsunterrichts in Niedersachsen auf universitärer, konföderierter, ökumenischer und interreligiöser Ebene.

Wir begleiten und unterstützen die ehrenamtliche Büchereiarbeit als einen Bereich kirchlicher Bildungsarbeit in Gemeinden und Krankenhäusern und tragen Sorge für Aus- und Fortbildung. Wir fördern mit Projekten in der Ev. -Luth. Kirche in Oldenburg Sprach- und Lesekompetenz.

Als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • orientieren wir uns bei der Erfüllung unserer Aufgaben im Umgang miteinander und nach außen an einem christlichen Menschenbild und den daraus folgenden ethischen Grundsätzen.
  • unterstützen wir uns in der Wahrnehmung der Aufgaben.
  • sorgen wir für einen schonenden Umgang mit den vorhandenen personellen und sachlichen Ressourcen.
  • führen wir einen fortwährenden Diskurs untereinander sowie mit den Adressaten unserer Dienstleistungen. Wir orientieren uns dabei an den Erfordernissen der Arbeitsfelder und deren Weiterentwicklung.

Zur Website der arp: www.arp-ol.de

Bildrechte

Fotografieren in Kinder- und Jugendarbeit

Projekte, Fahrten, Schulungen und anderen Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit werden häufig mit Hilfe von Foto- und Videoaufnahmen dokumentiert. Diese werden für unterschiedlichste Medien genutzt.

Bei aller Einfachheit ist allerdings unbedingt darauf zu achten, dass ethische und rechtliche Grenzen einzuhalten und nicht zu überschreiten sind. Dabei ist wie bei anderen Dingen besonders das Persönlichkeitsrecht zu achten.

Bei der Erstellung und Veröffentlichung von Bild- und Videoaufnahmen sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten und ggf. Einwilligungserklärungen einzuholen.

Rechtliche Bestimmungen

Grundsätzlich unterscheiden sich die Formen der Veröffentlichung aus rechtlicher Sicht  nicht.
Bei Veröffentlichung im Internet ist besonders darauf zu achten, dass digitale Bilder kopiert, verändert und an anderen Stellen genutzt werden können. Eine Kontrolle über diese Nutzung oder Veränderung haben die Personen oder Institutionen, welche die Bilder ins Netz gestellt haben, nicht mehr. Auf diese Möglichkeit sollte in der entsprechenden Einwilligungserklärung hingewiesen werden.

In erster Linie ist das Urheberrechtsgesetz (UrhG) und das Kunsturheberrechtsgesetz (KunstUrhG) zu beachten. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 5 und 6 UrhG sind auch Fotografien und Filme vom Urheberrecht umfasst. In den §§ 22 und 23 KunstUrhG werden die wesentlichen rechtlichen Bestimmungen, die beim Fotografieren von Personen zu beachten sind, beschrieben (Im kirchlichen Bereich kommen sie nur teilweise zur Anwendung).

Sobald eine abgebildete Person in ihren Interessen verletzt sein könnte, ist jegliche Veröffentlichung ausgeschlossen oder soweit möglich zurückzunehmen (z. B. Löschen eines Bildes auf der Website und vom Webserver). Dies gilt auch dann, wenn eine pauschale Zustimmung vorliegt. Grundsätzlich haben abgebildete Personen die Möglichkeit jeder Verwendung ihrer Bilder über die Zustimmung hinaus widersprechen.

Übertragung von Nutzungsrechten

Ein*e Fotograf*in kann die Urheberrechte an seinem bzw. ihrem Bild an andere übertragen. Dabei kann er/sie festlegen, dass es nur in einer bestimmten Veröffentlichung, in festgelegten Zusammenhängen und in einer gewissen Anzahl erscheinen darf. Je genauer die Möglichkeiten abgesprochen wurde, desto einfacher ist die spätere Nutzung.

Quellen

Selbst wenn der/die Fotograf*in die Nutzungsrechte am Bild an Dritte übertragen hat, kann er/sie ein Recht zur Namensnennung durchsetzen (wenn darauf nicht ausdrücklich verzichtet wurde). Darum sollte gerade dieser Punkt ebenfalls mit der/dem Fotograf*in angesprochen werden und außerdem die Frage, wo die Quelle genannt werden soll.

Stockfotos

Gerade bei der Nutzung kostenfreier oder lizenzfreier Bilddatenbanken sind in der Regel Nutzungsbedingungen zu beachten, umso mehr bei kostenpflichtigen und lizenzpflichtigen Angeboten. Darüber hinaus sollte bei Stockfotos auch immer die Aussagekraft von Bildern beachtet werden … eigene Bilder sollten immer die erste Wahl sein.

Einverständniserklärung (Muster)

folgt

Bildungsmittel

Das Landesjugendpfarramt verwaltet Bildungsmittel (auch genannt: BiMi) für Bildungsmaßnahmen der evangelischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gemäß JFG (Jugendförderungsgesetz).

Bei der Beantragung und Abwicklung gibt es unterschiedliche Verfahren, weil das Landesjugendpfarramt nur als Geschäftsstelle der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo) für die entsprechenden Maßnahmen zuständig ist. Für Maßnahmen des CVJM und VCP bitte mit den unten genannten Personen Kontakt aufnehmen.

ejo

Für Maßnahmen im Bereich der ejo müssen Maßnahmen vor Beginn beim Landesjugendpfarramt vorangemeldet ( Voranmeldung Bildungsmittel (53 Downloads) ) werden. Dies dient einer besseren Kalkulation zur Verteilung der vorhandenen Mittel.

Rahmenbedingungen für die Förderung

  • Teilnehmendenzahl: mindestens 10 und maximal 40 Personen pro Maßnahme
  • Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden soll das 12. Lebensjahr vollendet und das 27. Lebensjahr nicht überschritten haben
  • Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden muss aus Niedersachsen kommen
  • Maßnahmen mit überwiegend biblisch-theologischen Inhalten können nicht gefördert werden

Abrechnung

Nach der Durchführung muss innerhalb von sechs Wochen nach Beendigung eine Abrechnung der Maßnahme im Landesjugendpfarramt vorliegen. Bestandteil dieser Abrechnung sind:

  • originale Unterschriften aller Teilnehmenden und Teamenden (auch Leitung und Team) auf der Teilnahmeliste – keine Honorarkräfte
  • Vollständige Daten – Namen, Adressen, Altersangaben
  • Jede Seite der Teilnahmeliste muss aus Vorder- und Rückseite bestehen
  • Anwesenheitstage und Fahrtkosten bitte frei lassen
  • Stempel und Unterschrift des Antragstellers für die Richtigkeit auf Vorder- und Rückseite
  • Für die Teilnahmeliste ist ausschließlich der Vordruck „Teilnahmeliste für Bildungsmaßnahmen gem. § 10 JFG“ zu nutzen
  • Ausführlicher Sachbericht und Zeitraster – täglich mindestens 6 Stunden Bildungsarbeit
  • Sämtliche Rechnungen der Maßnahme müssen dem Landesjugendpfarramt als Kopie vorgelegt werden – Überweisungen müssen mit einem Zahlungsnachweis der Bank oder Kirchenverwaltung versehen sein, jede Barquittung muss „sachlich richtig“ gezeichnet sein
  • Der Abrechnung muss eine Aufstellung (am Besten HH-Sachbuch-Auszug) über sämtliche Einnahmen (TN-Beiträge, kommunale Zuschüsse, etc.) und Ausgaben beigefügt werden

Formulare und Vordrucke

Kontaktperson

Landesjugendpfarramt Oldenburg
Ramona Muhle
Telefon: 0441 7701.406
Mail:

Weitere Informationen und hilfreiche Links

CVJM und VCP

CVJM Landesverband Oldenburg e.V.

Friedemann Hönsch
Telefon: 0441 7701.450
Mail: 

VCP Bezirk Oldenburg e.V.

Sandra Seemann
Telefon: 0441 7701.460
Mail: 

Dirk von der Heide
Telefon: 04435 970 235
Mail:

Datenschutz

Die Inhalte dieses Eintrages stellen wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung.

Das neue Datenschutzgesetz der EKD (DSG-EKD) ist am 24. Mai 2018 und somit einen Tag vor der Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in Kraft getreten. Für den kirchlichen Bereich findest die DSGVO keine Anwendung.

Das DSG-EKD lehnt sich unter Beachtung europarechtlicher Vorgaben eng an staatliches Recht  an und berücksichtigt dabei gleichzeitig kirchliche Besonderheiten.

Die nachfolgenden Informationen sind Ergebnisse aus einem Fachtag Datenschutz der aej, der am 28. Juni 2018 in Hannover stattgefunden hat. Referentin zum Thema war die Juristin Sandra Coors. Sie ist die Regionalverantwortliche für die Datenschutzregion Nord, in der Außenstelle Hannover, des Beauftragten für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Datenschutz praktisch

Wichtig: Grundsätze zur Datenerhebung und Datenverarbeitung beachten (§5 DESG-EKD):

  1. Rechtmäßigkeit, Verhältnismäßigkeit, Verarbeitung nach Treu und Glauben, Transparenz;
  2. Zweckbindung
  3. Datenminimierung
  4. Richtigkeit
  5. Speicherbegrenzung
  6. Integrität und Vertraulichkeit

Datenübertragungen verschlüsseln

Sollen personenbezogene Daten, dienstlich berechtigt, übertragen werden (z. B. per E-Mail), ist grundsätzlich auf eine sichere und verschlüsselte Übertragung zu achten. Sollten aktuelle Mail-Verschlüsselungsmethoden zu aufwändig und/oder kompliziert in der praktischen Anwendung sein, könnten verschlüsselte Zip-Archive und getrennte Passwortübertragung eine Alternative darstellen.

Die übertragenden Stellen/Organisationen sollten sich im Vorfeld auf ein Prozedere einigen, dass allen Nutzer*innen und Anforderungen gerecht wird.

Für die Kinder- und Jugendarbeit in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg stehen die Plattformen ejoPRO und „Laju-Box“ für gesicherte Kommunikation zur Verfügung.

Bestehende Einwilligungen zur Datenverarbeitung

Einwilligungen zur Datenverarbeitung, die auf der Grundlage des alten Datenschutzrechts eingeholt wurden und die damalige Grundsätze beachtet haben sind nach wie vor in Ordnung und müssen nicht erneuert werden.

Einwilligungen bei Minderjährigen

Eine Einwilligung in die Erhebung und Verarbeitung von Daten Minderjähriger ist in der Regel von den Erziehungsberechtigten zu leisten. Sind die Jugendlichen älter, z. B. religionsmündig (ab 14 Jahre), sollten auch sie, zusätzlich zu den Erziehungsberechtigten, ihre Einwilligung erteilen.

Einwilligungen in die Verwendung von Personenabbildungen

Oben Gesagtes gilt auch für die Einwilligung in die Verwendung von Personenabbildern, die allerdings nicht nach dem DSG-EKD, sondern nach dem Kunsturhebergesetzt (KunstUrhG) behandelt werden.

Besondere Beachtung gilt hier der Veröffentlichung von Fotos von Kindern.

Verpflichtungserklärung für Ehrenamtliche auf das Datengeheimnis

Wenn Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie regelmäßig mit personenbezogenen Daten umgehen, müssen diese auf das Datengeheimnis verpflichtet werden. 

Bei der EKD gibt es dafür zwei hilfreiche Downloads:

Informationspflichten

Vor der Erhebung und Verarbeitung von Daten müssen die betroffenen Personen umfassend über Zweck, Art und Dauer der Datenerhebung, -verarbeitung und -aufbewahrung informiert werden.

Dieses Recht besteht auf verlangen wie auch das Recht der vollständigen Datenlöschung (sofern kein rechtliches Interesse besteht wie z.B. Aufbewahrungsfristen bei Belegen). Es ist sinnvoll sich schon im Vorfeld entsprechend zu überlegen, wie diese Informationspflichten erfüllt werden können.

Etwa durch

  • Eine Datenschutzerklärung auf der Website
  • Umfängliche Hinweise bei Erhebungsformularen (Anmeldungen, etc.)
  • Strategieentwicklung zur Kommunikation der Pflichten
  • Dokumentation darüber führen: warum, in welcher Form, wo und wofür die Daten erhoben werden und wie lange, um schnell auskunftsfähig zu sein

Social Media

Verwendung von WhatsApp

Die dienstliche Verwendung von WhatsApp ist aus Datenschutzrechtlichen Gründen bedenklich und wird vom Datenschutzbeauftragten der EKD abgelehnt (Auslesen von Adressbüchern, etc.; Datenübermittlung in die USA; Verarbeitung der Daten in den USA nach Grundsätzen und Verfahren, die nicht nachvollzogen werden können, etc.).

Eine dienstliche Verwendung von WhatsApp geschieht somit ausschließlich in eigener Verantwortung.

Alternativen: ejoPRO, Threema, Telegram, Signal, landeskirchliche Messenger, etc.

Cloud-Dienste

Dienste von Cloudanbietern, deren Serverstandorte nicht in Deutschland oder in Europa stehen, sollten möglichst nicht in Anspruch genommen werden. Deutsche Anbieter mit deutschen Serverstandorten, die nach deutschem/europäischem Recht handeln, sind zu bevorzugen.

Die Server der Kinder- und Jugendarbeit in der oldenburgischen Kirche genügen diesen Rechtsansprüchen vollumfänglich. Sie stehen in der Geschäftsstelle und bieten entsprechende Verschlüsselungen an. Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nicht.

Hilfreiche Links

Ehrenamt

Was ist ehrenamtliche Arbeit?

„Hier bin ich richtig!“ – Schön, wenn Ehrenamtliche das so erleben in ihrem kirchlichen Engagement!

In der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg sind mehrere tausend Menschen in vielen Bereichen der gemeindlichen und diakonischen Arbeit ehrenamtlich tätig, – Jugendliche, Ältere, Frauen und Männer, – das ist ein großer Schatz, den Kirche und Gesellschaft da haben! Wir sind dankbar, dass sich so viele Menschen mit Kraft und Phantasie einbringen.

In den vergangenen Jahren haben sich Motive und Erwartungen Ehrenamtlicher sehr verändert. Angemessene Mitsprache- und Gestaltungsrechte, Wertschätzung und Anerkennung des Engagements, selbständiges Arbeiten und Übernehmen von Verantwortung sind Stichworte, die deutlich machen, wie Menschen in ihrem freiwilligen Engagement wahrgenommen werden wollen. Dies bezieht sich durchaus auch auf die gelingende Zusammenarbeit zwischen den beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden. Hier finden Sie zahlreiche Anregungen dazu.

Quelle: ehrenamt.kirche-oldenburg.de

Leitlinien und Praxisimpulse zum Ehrenamt in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Download Broschüre

Hauptamtlichenkonferenz zum Thema Ehrenamt

Die Hauptamtlichenkonferenz (HAK) hat sich auf ihrer Sitzung am 11. September 2018 mit dem Thema Ehrenamt beschäftigt. Die internen Materialien stehen den Mitarbeitenden zum Download zur Verfügung.

ejo

ejo – so heißt die Evangelische Jugend Oldenburg. Wir sind die Jugendarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg – in über 100 Kirchengemeinden und sechs Kirchenkreisen. Sie liegt im Nordwesten Deutschlands und reicht von der Insel Wangerooge im Norden bis hinter Vechta im Süden, von der Weser im Osten bis zur Grenze Ostfrieslands im Westen.

In der ejo gestalten Kinder und Jugendliche Freizeit für sich und andere und machen so Kirche für junge Leute lebendig. Mit der Unterstützung Hauptamtlicher setzen sie ihre Ideen in die Tat um und verändern dabei Gegenwart und Zukunft.

Kinder und Jugendliche sind unterwegs: Auf vielen Freizeiten und Fahrten, bei Begegnungen und Seminaren. Sie feiern Gottesdienste und Andachten, gestalten Projekte, feiern Feste, treiben Sport und ruhen sich aus.

Sie mischen sich ein und mischen mit in Kirche, Schule und Gesellschaft.

Geleitet wird die Evangelische Jugend Oldenburg (ejo) von zwei Organen: Von der Vollversammlung, in der zweimal im Jahr die Delegierten aus den Kirchenkreisen zu gemeinsamen Beratungen zusammenkommen, und vom Vorstand, der von der Vollversammlung gewählt wird.

Die Geschäftsstelle der ejo ist das Landesjugendpfarramt.

Organigramm

Organigramm herunterladen:  Organigramm der Evangelischen Jugend Oldenburg (Stand: 2014) (14 Downloads)

Weitere Informationen auf der Website der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo)

ejoPRO

Datensicherheit und Datenhoheit sind spätestens seit der Aufdeckung der Massenüberwachung von Bürger*innen durch Geheimdienste ein Thema.

In der haupt- und ehrenamtlichen Jugendarbeit und im ejo-Vorstand setzen wir deshalb seit einigen Jahren den Private Cloud Server von Protonet ein. Datenspeicherung, aber auch Kommunikation und Projektarbeit wie z.B. die Vorbereitung von Veranstaltungen lassen sich damit einfach und sicher organisieren.

Geführt wird der Privat Cloud Server unter dem Titel „ejoPRO – Plattform für Beweger*innen

Geleitet wird das Projekt ejoPRO – Plattform für Beweger*innen vom E-Team. Das E-Team besteht aus ehrenamtlich Aktiven der Evangelischen Jugend Oldenburg (ejo).

Das E-Team ist zuständig für die Freigabe von Accounts sowie die technisches Betreuung und Organisation des Projektes. Das E-Team ist ebenfalls verantwortlich für die Schulung von neuen Nutzer*innen.

Für die Einhaltung der Netiquette, Nutzungsregeln und der Selbstverpflichtung ist das E-Team ebenfalls verantwortlich.

Weitere Informationen zu ejoPRO und Anmeldemöglichkeiten findest du hier: protonet.ejo.de

EU Reiserecht – gültig ab dem 01.07.18

Die Inhalte dieses Eintrages stellen wir nach bestem Wissen und Gewissen zusammen. Es handelt sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung.

Der Deutsche Bundestag hat in seiner Sitzung vom 01.06.17 ein neues Reiserecht mit Wirkung zum 01.07.2018. beschlossen. Dieses hat Auswirkungen auf unsere Kinder- und Jugendfreizeiten bzw. Jugendreisen und deren Teilnahmebedingungen (AGBs). Auch wenn die Auswirkungen übersichtlich sind, sollten sich alle Verantwortlichen in CVJM und Kirchenkreisen Zeit nehmen, die Neuerungen genau anzuschauen, da sie laut Rechtslage verbindlich sind.

Folgende Informationen stammen von der aej und der Ev. Jugend von Westfalen, die in Zusammenarbeit mit Rechtsanwalt Stefan Obermeier alle notwendigen Bestimmungen überprüft und die Daten gebündelt haben. Es besteht für alle der aej angeschlossenen Verbände die ausdrückliche Genehmigung, die Informationen frei nutzen zu können.

Los geht es mit einer Übersicht, in der die wesentlichen Änderungen dargelegt sind:  Neues Reiserecht – Änderungen (44 Downloads)

Wer es noch übersichtlicher braucht, kann auch die Auflistung des LJR (Landesjugendring Niedersachsen) zur Hilfe nehmen. Da ist gut beschrieben, inwieweit ihr Änderungen vornehmen müsst und was ansonsten noch zu beachten ist:  Übersicht zum Reiserecht – LJR (32 Downloads)

Weitere hilfreiche Checklisten und Informationen vom LJR:

Die ausführlichen Ausarbeitungen von Rechtsanwalt Obermeier findet ihr hier:  Handout Reiserecht (37 Downloads)

In dem Text von Stefan Obermeier sind insbesondere zwei Anlagen angesprochen. Die eine betrifft den sogenannten Sicherungsschein. Den könnt ihr im folgenden Link als Muster einsehen und weiterverarbeiten. Zudem ist dieser mit ca. 0,60 Euro pro Person und Freizeit einigermaßen erschwinglich und kann bei bekannten Reiseversicherungsunternehmen erworben werden. Dieser Schein bestätigt, dass der / die Reisende im Falle einer Insolvenz des Veranstalters entsprechend entschädigt wird. Eine ausgedruckte Ausfertigung muss bereits mit der Anmeldebestätigung an den / die Reisende*n ausgehändigt werden:  Muster-Sicherungsschein (35 Downloads)

Des weiteren ist es die Pflicht des Reiseveranstalters, umfassend zu informieren und die Informationen jederzeit einsehbar zur Verfügung zu stellen (beispielsweise auf der Webseite). Die Bedingungen zu dieser Informationspflicht könnt kann in der so genannten Anlage 11 nachgesehen werden:  Muster-Infoblatt (Anlage 11) (46 Downloads)

Auch wenn im Reiserecht alle Bedingungen grundlegend und für alle gültig geregelt sind, wie z.B. die Stornogebühren, ist es gut, wenn ihr euren eigenen AGB´s dem Reiserecht anpasst. Wie die aussehen können, seht ihr in der folgenden Datei:  Muster TN-und Anmeldebedingungen (36 Downloads)

Da dieser gesamte Themenkreis bei euch evtl. mehr Fragen aufwirft, als mit diesen Dateien beantwortet werden, könnt ihr euch gern im Landesjugendpfarramt melden. Auf direktem und kurzem Wege ist dann schnell ein gemeinsamer Termin gefunden, an dem die Fragen zur Beantwortung kommen können.

Alle Downloads zum Thema Reiserecht:

Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Die kirchliche Landschaft bietet in der Region von Wangerooge bis zu den Dammer Bergen, zwischen Weserufer und ostfriesland eine reiche Vielfalt von Angeboten mit einem sehr aktiven Gemeindeleben.

Die oldenburgische Kirche versteht sich als Teil der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und setzt sich für das Wachsen der einen Kirche Jesu Christi weltweit ein.

In ihrer heutigen Form ist die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg (manchmal auch bezeichnet als ELKiO) nach dem Ersten Weltkrieg entstanden. Sie ist eng mit der Geschichte des Landes Oldenburg verbunden. Die Reformation im Gebiet des späteren Herzogtums Oldenburg geht auf das Jahr 1527 zurück.

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg baut sich von den Gemeinden her auf. Jede Kirchengemeinde wird von einem gewählten Gemeindekirchenrat geleitet.

Die 116 Gemeinden mit ihren 418.086 Gemeindegliedern (Stand vom 31.12.2016) sind in sechs Kirchenkreise gegliedert. Höchstes Leitungsgremium des Kirchenkreises ist die Kreissynode, in der die Gemeinden repräsentiert sind.

Die Synode ist das oberste Organ der Kirche. Sie nimmt stellvertretend für die Gemeinden die geistliche und rechtliche Verantwortung für das Leben der Kirche wahr.

Die Synode besteht zu einem Drittel aus Pastorinnen Pastoren und zu zwei Dritteln aus anderen Gemeindegliedern. 54 Mitglieder werden von den Kreissynoden gewählt. Weitere sechs Synodale werden vom Oberkirchenrat berufen.

Quelle und weitere Informationen: www.kirche-oldenburg.de

Evaluation der Kinder- und Jugendarbeit

2. Untersuchung der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit

„Dieser Kirche empfehle ich: Verliert eure Kinder und Jugendlichen nicht aus dem Blick, über all diese Debatten.“

Nachdem vor einigen Jahren die zu 2009 greifenden Umstrukturierungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit im Mittelpunkt einer ersten Untersuchung durch Prof. Dr. Gunda Voigts standen, liegt nun der Bericht zur „2. Untersuchung der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg“ vor.

Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht neben der Frage nach quantitativen Rahmen- und Reichweitendaten im Blick auf die Kinder- und Jugendarbeit die Frage nach der Qualität dessen, was in diesem Arbeitsbereich in unserer Kirche geschieht.

Wie gelingt es, die Bedürfnisse der Kinder- und Jugendlichen zu erheben? Wie und wie gut läuft die Kommunikation zwischen hauptamtlichen Mitarbeiter*innen und der Zielgruppe sowie mit anderen Anspruchsgruppen in unserer Kirche? Wie steht es um die Partizipation und Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen? Und nicht zuletzt: Was braucht es, um auch zukünftig den Anforderungen des nicht weniger komplex werdenden Feldes der Kinder- und Jugendarbeit gerecht zu werden?

Ganz herzlich sei Prof. Dr. Gunda Voigts gedankt, die die Untersuchung im Auftrag der Synode unserer Kirche durchgeführt hat. Dank auch all jenen, die sich daran beteiligt haben, und natürlich allen, die nun in intensive Auseinandersetzung über die hier vorliegenden Ergebnisse eintreten werden.

Ich wünsche allen Leser*innen eine anregende Lektüre und allen, die u. a. auf Grundlage dieses Untersuchungsberichts Entscheidungen zu treffen haben, Besonnenheit, Weitsicht und Mut.

Dr. Sven Evers, Landesjugendpfarrer

Download Evaluationsbericht

Evaluationsbericht der 2. Untersuchung der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit (402 Downloads)